Die 7 Todsünden

Von Kurt Weill und Bertolt Brecht | Tiroler Festspiele Erl 2014

Anna wird von ihrer Familie in die großen Städte geschickt, um für den Bau eines neuen Häuschens am Mississippi Geld zu verdienen. Sieben Stationen muss Anna durchwandern und ihre Haut zu Markte tragen. Die klassischen Todsünden Faulheit, Stolz, Zorn, Völlerei, Unzucht, Habsucht und Neid sind dabei die Versuchungen kurzfristiger Bedürfnisse, deren Befriedigung aufgeschoben werden muss zum Zwecke des Profits. Brecht und Weill bringen die Moral des modernen Materialismus auf den Punkt: Sünden werden zu Tugenden, wo nichts mehr einen Wert hat, was keinen materiellen Wert hat.

Die letzte Zusammenarbeit des Erfolgsduos Kurt Weill und Bertolt Brecht, "Die sieben Todsünden", entstand im französischen Exil und wurde 1933 in Paris am Théâtre des Champs-Elysées uraufgeführt. Durch die Plattenaufnahme mit Lotte Lenya, die 1956 erschien, wurde das Werk einem großen Publikum bekannt.


VIDEO: Die 7 Todsünden // Kurt Weill & Bertold Brecht // Tiroler Festspiele Erl 2014


Besetzung

Musikalische Leitung: Erich Polz
Regie: Cornelia Rainer
Bühnenbild: Sarah Haas
Kostüme: Miriam Draxl, Sarah Haas

Anna 1: Sopran Mona Somm
Anna 2: Korinna Krauss
Familie: Vokalquartett CantoSonor - Markus Herzog, Ulfried Haselsteiner, Ludovik Kendi und Michael Doumas
SchauspielerInnen: Pia Angelis, Martin Beck, Birte Flint, Georg Grigorian, Ulrike
Hübl, Sonja Kessner, Timo Nikkanen, Andreas Schwankl, Robert Stuc, Joachim Quirin

Kammerorchester Modus 21


Presse

– "Tiroler Tageszeitung" Nr. 1 vom 01.01.2015, Seite: 32, Ressort: Kultur1u2"
– "Ein gelungenes Bühnenbild unterstreicht die starke Inszenierung der sieben Todsünden", www.meinbezirk.at


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